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Evangelische jongeren gehersenspoelt en de dood in gejaagd.

BerichtGeplaatst: wo aug 05, 2009 1:39 pm
door Icesurfer
Jongeren gehersenspoelt en de dood in gejaagd, door
evangelische christelijke organisatie in Duitsland.
Gisteren op het 2e programma ZDF.

:arrow:
Videostream
http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/5/ ... 53,00.html

ZDF schreef:

Sterben für Jesus
Missionieren als Abenteuer

von Arndt Ginzel, Martin Kraushaar und Ulrich Stoll

Bibeltreue Missionare riskieren in islamischen Ländern ihr Leben. Radikale Evangelikale werben Jugendliche, das Wort Gottes zu verbreiten - auch dort, wo es gefährlich ist. In einem Video von "Jugend mit einer Mission" wird etwa zur "Untergrundevangelisation" unter Muslimen aufgerufen.

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04.08.2009




Im Jemen sind im Juni drei junge Frauen ermordet worden, darunter zwei Bibelschülerinnen aus Deutschland. Rita Stumpp und Anita Grünwald hatten die Bibelschule Brake im ostwestfälischen Lemgo besucht, von hier waren sie in den Jemen aufgebrochen. Die Trauer um sie wird von der Frage begleitet, ob die Christinnen ein zu großes Risiko auf sich nahmen.


Einige Mitschüler der Getöteten geben sich jedoch abgeklärt. "Man kennt ja die Gefahr, und dann macht man das freiwillig - und es wird ja niemand gezwungen", sagen sie. Auf die Frage, ob sie bereit seien, für die Mission ihr Leben zu geben, antworteten sie mit "ja".

Gefährlicher Einsatz als "Kick"

Die Bibelschule Brake wird geleitet von Evangelikalen. Zum Unterricht gehören auch Fächer wie "Missionsstrategie". Als ein Lernziel nennt die Schule in ihrem Internetauftritt: "Angesichts des Missionsbefehls Jesu Christi [...] soll jeder aktiv und vorrangig an der Weltmission beteiligt sein." Interessierten Jugendlichen wird der häufig gefährliche Einsatz im Ausland als regelrechter Kick verkauft. "Komm zum Mission-Live-Camp", "entdecke Gott", wirbt das Missionswerk "Jugend mit einer Mission". Ein Junge spricht darin von "Untergrundevangelisation im muslimischen Marokko".
ZDF
Georg Schmid warnt vor Todesgefahr für Missionare.

Experten warnen vor solchen Missionseinsätzen. "Untergrundmission ist Mission in den Weltgegenden, wo keine Religionsfreiheit herrscht, wo freikirchliche Missionswerke nicht missionieren dürfen", erklärt Georg Schmid vom Sekteninformationszentrum Zürich. Man versuche dort durch heimliches Bibelverteilen, durch verdecktes Vorgehen und durch Unterstützung lokaler Kreise trotzdem Mission zu betreiben. "Das ist natürlich immens gefährlich, stellt einen Verstoß gegen die Gesetze der betreffenden Länder dar, wird hart bestraft und kann zum Tod führen."

"Wir bringen Muslimen das Evangelium"

Reach Across ist eine von mehreren Dutzend Missionsgesellschaften, die junge Leute für die Evangelisation auch islamischer Länder ausbildet. Ihr Motto ist laut Eigenwerbung im Internet: "Wir bringen Muslimen das Evangelium". Frontal21 dreht mit versteckter Kamera bei einem Kurs für Missionare, die in islamische Länder geschickt werden sollen. Auf die Frage, ob Reach Across auch in Pakistan tätig sei, antwortet der Kursleiter, derzeit seien keine Mitarbeiter in den Krisengebieten, "wir haben aber jetzt mit Flüchtlingen zu tun, die medizinische Hilfe suchen".


Auf der Homepage wird Reach Across deutlicher. Hier wird die "Missionsstrategie" erklärt: "Gott wird auch den Arabern ... irgendwann so begegnen, dass ... Gemeinden entstehen und dass aus diesen eine ganze Bewegung wird, die selbst durch Verfolgung nicht aufgehalten werden kann."
ZDF
Oliver Müller warnt vor Folgen für andere Hilfsorganisationen.
Kritik von Caritas International

Nach internationalen Grundsätzen des Roten Kreuzes und anderer Organisationen dürfen Hilfswerke jedoch nicht helfen und missionieren zugleich. Fundamentalistische Evangelikale schaden so nach Ansicht von Oliver Müller von Caritas International den Aufbauprojekten seriöser Organisationen. "Es ist für uns als Caritas International sehr gefährlich, wenn andere Organisationen humanitäre Hilfe und Missionen miteinander verwechseln beziehungsweise absichtlich miteinander vermischen", sagt Müller.

Das bringt die Mitarbeiter der Hilfsorganisationen in Gefahr und liefert den Fundamentalisten der anderen Religionen Argumente gegen den vermeintlich verlogenen Westen. In einem Video von "Jugend mit einer Mission" etwa sagt ein Missionar über ein buddhistisches Heiligtum in Nepal: "An diesem Platz werden Dämonen und der Teufel angebetet." Dies drücke einen Mangel an Respekt vor der anderen Kultur aus, sagt Müller. "Wenn Weltreligionen mit Begriffen wie Dämonen und Aberglaube beschrieben werden, dann ist das einfach nicht gerechtfertigt."

Lebensgefährliche Mission

In muslimischen Ländern treffen die christlichen Fundamentalisten auf tiefreligiöse Menschen, die sie von einem angeblich falschen Glauben abbringen wollen. Solche Mission kann lebensgefährlich sein. Von den Begleitern der im Jemen ermordeten Deutschen, einer christlich geprägten deutschen Familie mit drei kleinen Kindern, fehlt immer noch jede Spur.

Mit Material von ZDF


BerichtGeplaatst: wo aug 05, 2009 5:14 pm
door a.r.
Valt onder godsdienstvrijheid in dit land, zo is mij, toen ik een mij bekend geval van deze indoctrinatie/hersenspoeling aankaartte, verzekerd door ministeries en politieke partijen. :twisted:

BerichtGeplaatst: wo aug 05, 2009 6:37 pm
door hans
hoogmoed komt voor de val

BerichtGeplaatst: do aug 06, 2009 11:32 am
door fbs33
Lebensgefährliche Mission

In muslimischen Ländern treffen die christlichen Fundamentalisten auf tiefreligiöse Menschen, die sie von einem angeblich falschen Glauben abbringen wollen. Solche Mission kann lebensgefährlich sein. Von den Begleitern der im Jemen ermordeten Deutschen, einer christlich geprägten deutschen Familie mit drei kleinen Kindern, fehlt immer noch jede Spur.
In de evolutie noemt men zoiets 'Natuurlijke selectie'
Aan te raden valt misschien de methode van zo'n duizend jaar geleden. (met zwaard en zo :bigsmile: )